Daybreak in Gaza – Lesung und git.solo – Arno Schmidt und Freunde – Mit 70 hat man noch Träume
Daybreak in Gaza – Geschichten über Leben und Kultur Palästinas
Gaza erscheint in der öffentlichen Wahrnehmung häufig nur als Ort von Krieg und Zerstörung. Daybreak in Gaza eröffnet eine andere Perspektive: Das Buch versammelt eindrucksvolle Texte, Gedichte, Fotografien und Illustrationen, die von der kulturellen Vielfalt, der Geschichte und dem Alltag Gazas erzählen. Künstler:innen, Ärzt:innen, Studierende, Lehrkräfte, Bauern und viele andere kommen mit ihren Erinnerungen und Geschichten zu Wort. Entstanden ist ein bewegendes Zeitzeugnis über Menschlichkeit, Kreativität und Widerstandskraft – und über den unerschütterlichen Willen, Kultur und Erinnerung auch unter den schwierigsten Bedingungen lebendig zu halten.
„Daybreak in Gaza“ wurde 2024 von Mahmoud Muna und Matthew Teller im Saqi Verlag veröffentlicht. Die Deutsche Ausgabe erschien 2025 mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Dietz Verlag. Damit ist diese außergewöhnliche Sammlung von Kultur, Leben und Geschichte Palästinas erstmals einem deutschsprachigen Publikum zugänglich.
An diesem Abend stellt Maria Dellasega, ehemalige Leiterin des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Palästina, das Buch vor und liest ausgewählte Passagen. Aus ihrer Tätigkeit in Ost-Jerusalem gibt sie Einblicke in die Entstehung und Bedeutung dieses besonderen Werkes.
Musik zu den Worten gibt es von Arno Schmidt, dessen Lieder zur Gitarre den Geschichten von Menschlichkeit Raum geben.
Ein Abend über Menschlichkeit und die Menschen hinter den Schlagzeilen – über Kultur, Erinnerung und die Kraft des Erzählens.
